Beschreibung | INTERNATIONALE KONFERENZ Bukarest 2009 |
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Die Schwarzmeerregion: Brücke zwischen einem erweiterten Europa und seinen neuen Nachbarn Bukarest, 15. und 16. Oktober 2009 Das Österreichisch Französische Zentrum, das sich in den vergangenen Jahren vor allem um die Annäherung der Staaten Ost/Mitteleuropas an die Europäische Union bemüht hat, widmete sich neben neuen Schwerpunkten auf dem westlichen Balkan heuer erstmals dem Schwarzmeerraum und seinen Beziehungen zur Europäischen Union.
Der Schwarzmeerraum ist die geostrategische Schnittstelle zwischen Europa, Zentralasien und dem Nahen Osten, wobei einerseits die engen historischen und kulturellen Bindungen ein erhebliches Potenzial darstellen, andererseits gerade diese Region auch durch gewaltige Unterschiede und Konfliktpotentiale gekennzeichnet ist. Dennoch konnte sich diese Region dynamisch entwickeln und spielt heute eine wichtige Rolle, nicht nur für die EU, sondern auch für den gesamten euro-atlantischen Raum. Zwei Länder dieser Region sind bereits EU-Mitglieder, und die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei dauern an. Die Entwicklung dieser Region steht Hindernissen gegenüber, wie z.B. eingefrorenen Konflikte, der Instabilität neuer Demokratien, aber auch unzureichenden Grenzkontrollen. Daher sind das Vorantreiben und die Förderung einer effizienten Zusammenarbeit der Schwarzmeerstaaten eines der wichtigsten Mittel, um an diese Probleme heranzugehen. Das Österreichisch-Französische Zentrum, das durch seine langjährige Arbeit in den Staaten Ost-Mitteleuropas besondere Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit ihren Problemen und Herausforderungen angesammelt hat, wollte sich daher mit den Voraussetzungen für eine engere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit diesem Raum auseinandersetzen. Aus diesem Grund veranstaltete das Österreichisch-Französische Zentrum eine internationale Konferenz: "Die Schwarzmeerregion - Brücken zwischen einem erweitertem Europa und seiner neuen Nachbarschaft", die am 15. und 16. Oktober 2009 in Bukarest stattfand. Im Rahmen dieser Konferenz nahmen politisch und wirtschaftlich Verantwortliche der Region sowie ausgewiesene Experten aus Frankreich und Österreich zu den geopolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten der Entwicklung der Region Stellung. Ein Resumé der Konferenz (in englischer Sprache) können Sie auf dieser Homepage abrufen. Die Tatsache, dass ca. 200 Personen an dieser Konferenz teilnahmen, ist ein Beweis für die Aktualität und Wichtigkeit der behandelten Themen. Die Vorbereitung der Konferenz erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sowie in Kooperation mit seinem französischen Partnerinstitut, dem IFRI (Französisches Institut für internationale Beziehungen) in Paris und dem französischen Außenministerium. In Rumänien erhielt das ÖFZ Unterstützung vom Rumänischen Außenministerium, sowie von den Botschaften Österreichs und Frankreichs und ihren Botschaftern, S.E. Dr. Martin Eichtinger und S.E. Henri Paul. Unser spezieller Dank ergeht an Herrn Gesandten Dr. Georg Oberreiter, der das ÖFZ besonders tatkräftig unterstützt hat. Das „European Institute of Romania“, unter der Leitung von Frau Direktor Gabriela Dragan, war Co-Organisator der Konferenz, und unser besonderer Dank gilt Frau Florentina Costache, die uns - mit einem Team von vier jungen Damen - wirklich außerordentlich geholfen hat. Die BCR, die durch Generaldirektor Dominic Bruynseels vertreten war, sponserte die Veranstaltung.
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